Do, 20. September 2018

Bilanz 2017

08.11.2017 15:48

Elf Biker starben bei Unfällen auf Tirols Straßen

Viele Biker haben ihre Zweiräder nach dem Kälteeinbruch bereits eingewintert. Ideale Zeit also für die Tiroler Polizei eine erste Bilanz nach der Zweiradsaison 2017 zu ziehen. Rund 17.000 Lenker fielen bei Kontrollen negativ auf. Elf Personen starben bei Unfällen auf Tirols Straßen - vier weniger als noch im Vorjahr.

Zehn Motorradlenker und ein Mopedfahrer verloren heuer auf Tirols Straßen ihr Leben! So lautet die traurige Bilanz der heurigen Motorrad- und Mopedsaison. "2016 kamen 14 Motorradlenker ums Leben. Kein Mopedfahrer", weiß Markus Widmann, Chef der Tiroler Verkehrspolizei. Die Zahl der Bike-Unfälle insgesamt liegt noch nicht vor, dürfte allerdings in etwa ähnlich wie im Vorjahr sein (924).

Acht Todesopfer kamen aus dem Ausland

"Die Hauptursachen für die tödlichen Motorradunfälle waren nicht angepasste Geschwindigkeit, vorschriftswidrige Überholvorgänge sowie in einem Fall ein Fahrfehler durch einen anderen Verkehrsteilnehmer." Drei tödliche Unfälle ereigneten sich im Bezirk Landeck, je zwei in den Bezirken Kitzbühel, Innsbruck-Land und Reutte und je einer in Imst und Kufstein. "Die Opfer waren zwischen 31 und 62 Jahren. Acht kamen aus dem Ausland, sieben davon aus Deutschland", bilanziert Widmann, dessen Team auch in diesem Jahr wieder verstärkt Schwerpunktkontrollen durchführte. "Insgesamt waren es 117, dazu nahmen auch die Beamten im täglichen Streifendienst den Zweiradverkehr genau unter die Lupe." Rund 17.000 Biker wurden dabei mit Beanstandungen aus dem Verkehr gefischt. Sie waren zu schnell unterwegs, missachteten Überholverbote oder haben ihr Gefährt technisch verändert.

Samuel Thurner, Kronen Zeitung

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