„Wir suchen keinen großen Unbekannten, wir haben die Vernehmungen abgebrochen“, sagt hörbar genervt Chefinspektor Manfred Burger, der mit seinem Team den als „Selbstmord“ getarnten Raubmord am Schachmeister Nedzad Jakubovic (38) in Franking grandios aufklären konnte.
Es fehlt ein Geständnis, es gilt die Unschuldsvermutung: Der verschuldete Häuslbauer Elfad N. dürfte Spielschulden des Schachprofis bezahlt und ihn deshalb auf 380.000 Euro versichert haben. Als der Freund mit 3000 Euro Gewinn aus dem Casino kam, dürfte es zum Streit ums Geld gekommen sein: Nedzad wurde in Elfads VW Golf erstochen! Am nächsten Morgen ließ der Verdächtige seinen blutgetränkten Beifahrersitz ersetzen - und zahlte dafür 500 Euro. „Das Geld hab´ ich für die Reinigung von dem Mann bekommen, der sich mein Auto ausgeborgt hat“, sagt der U-Häftling, dass der Mörder nach Bosnien geflohen sei Name und Adresse unbekannt.
Foto: Schachclub
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