Pro Monat werden etwa 130.000 Fahrgäste in den Bims und Bussen der Landeshauptstadt von den 34 Securitas-Mitarbeitern unter die Lupe genommen. Zwischen 4 Uhr früh und bis nach Mitternacht sind diese auf der Jagd nach Schwarzfahrern - exakt 35.000 Stunden waren es im letzten Geschäftsjahr (Okt. 05 bis Sept. 06).
Dabei haben sie von den insgesamt überprüften 1,3 Millionen Passagieren 42.000 ohne gültigen Fahrschein ertappt. Doch nicht jeder Erwischte berappt in Ruhe die Strafe - jeden Monat landen zwei Securitas-Leute im Spital. „Zur ambulanten oder stationären Versorgung“, berichtet Linz Linien-Vertriebsleiter Klaus Dietrich. Besonders blutig geht´s jetzt in der stillen Zeit zu: Benebelt von Weihnachtsfeiern und bei Punschständen steigt die Aggressivität: In den vergangenen Wochen mussten sechs Kontrollore ins Spital.
Gewaltaktionen gibt´s aber auch in den 31 Bussen der Linie Wels: Zerstörungswütige Jugendliche, besprühte Fahrzeuge und vieles mehr. „So arg wie heuer war es noch nie“, so Friedrich Schultes. Dazu Michael Karges, Objektmanager von der Securitas: „Wir haben auch hier das gleiche Problem. Es ist aber nicht ganz so extrem wie in Linz.“
Symbolfoto: Linz AG
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