Die Details des neuen, landesweit einheitlichen Tarifsystems für die Gemeinde-Kindergärten werden nicht im Gesetz, sondern in einer eigenen Verordnung geregelt. „Sozial gerecht“ bedeutet dabei auch, dass es für gut verdienende Familien teurer werden wird, ihren Nachwuchs im Kindergarten unterzubringen. Für sozial Schwächere wird es billiger bis hin zum Gratisplatz, der „Mittelstand“ soll nicht zusätzlich belastet werden.
Im Unterausschuss haben nun alle Parteienvertreter Zustimmung zum neuen Gesetz signalisiert, das im Februar 2007 vom Landtag beschlossen werden soll.
Landesrat Sigl betont, „dass wir zur hohen Qualität nun auch eine hohe Flexibilität bei den Öffnungszeiten dazubekommen - in der Früh und am Nachmittag wird das Angebot so erweitert“. Die Gruppengröße in den Kindergärten bleibt im Gesetz bei 23, in der Praxis sind es eh im Schnitt nur 19 Knirpse.
Foto: Uta Rojsek-Wiedergut
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