Alles beim Alten

Linzer Schilder ohne Röcke und Langhaar

Die „Gender Mainstreaming“-Manie in Wien löste auch in Linz Diskussionen aus - doch hier hält nicht einmal Mobilitätsstadtrat und „Geschlechtslos-Fan“ Jürgen Himmelbauer etwas davon: „Auf diesen Wiener Schildern werden Frauen in Röcken mit langen, wehenden Haaren dargestellt - das ist wirklichkeitsfremd!“

„Die meisten Frauen tragen heutzutage Hosen und haben häufig kurze Haare“, kritisiert Himmelbauer die übertriebene Verweiblichung der Wiener Kampagne zum „Umdenken traditioneller Geschlechterrollen“. Verkehrszeichen auf weiblich zu trimmen, kann sich Stadtrat Himmelbauer nicht nur aus Kostengründen nicht vorstellen: „Verkehrszeichen sind bis hin zur Strichbreite gesetzlich exakt geregelt - da müssten zuerst die Bestimmungen geändert werden!“ Allerdings ließ Himmelbauer in Linz zahlreiche Zusatztafeln und Hinweisschilder mit Binnen-I ergänzen - wie RadfahrerInnen, BürgerInnenservice. Diese Wörter gibt´s im „offiziellen Deutsch“ gar nicht, wurden verwendet, ohne den Duden zu ändern!

Hingegen kann sich der Mobilitätsstadtrat den Austausch veralteter Verkehrszeichen vorstellen - wie etwa die Hinweisschilder vor Bahnübergängen: „Heutige Kinder kennen Dampfloks ja gar nicht mehr…“

 

 

 

Foto: Stadt Wien

Montag, 14. Juni 2021
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