Fr, 17. August 2018

Nicht angegurtet:

28.09.2017 05:19

Zwei Tote bei Horror-Unfall

Zwei Tote und zwei Verletzte forderte ein Autobahn-Unfall bei Spital/Pyhrn. Die beiden Arbeiter könnten wahrscheinlich noch leben, wenn sie am Rücksitz angegurtet gewesen wären. Der Lenker (45) hatte Mittwoch früh - vermutlich im Sekundenschlaf - mit dem VW-Bus einer steirischen Firma eine Leitwand und einen Wegweiser gerammt. Einer der Mitfahrer wurde hinausgeschleudert.

Der slowakische Lenker dürfte gegen 8.11 Uhr früh am Steuer des Busses einer Baufirma aus Leoben (Stmk.) eingenickt sein. Er war auf der A 9 Richtung Graz unterwegs, stieß auf Höhe des neuen Parkplatzes vor der Abfahrt Spital am Pyhrn zunächst gegen die Betonleitwand und dann einen dahinter stehenden Wegweiser.

Der Unfall hatte fürchterliche Folgen
Die Folgen des Unfalls waren fürchterlich: Jene beiden Arbeiter, die auf der Rückbank saßen, waren nicht angegurtet. Ein Ungar (42), der hinten rechts saß, wurde beim Anprall hinaus und gegen den Wegweiser geschleudert. Für diesen Schwerstverletzten kam jede Hilfe zu spät.

Sitznachbar wurde eingeklemmt
Sein Sitznachbar, ein Bosnier (50), wurde mit Kopf und Oberkörper aus dem Seitenfenster hinaus und wieder zurück in das Fahrzeuginnere geschleudert und eingeklemmt. Auch er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Lenker und Beifahrer kamen ins Krankenhaus
Der slowakische Lenker und sein Beifahrer, ein weiterer  Bosnier (36), waren angegurtet und wurden nur leicht verletzt. Sie wurden ins LKH nach Rottenmann eingeliefert. Die A 9 war von 8.11 Uhr bis 11 Uhr Richtung Graz gesperrt.

Polizei muss Anzeigen oftmals  rechtfertigen
"Die Leute kommen sich oft gefrotzelt vor, wenn wir sie wegen Missachtung der Gurtpflicht am Rücksitz strafen. Aber diese beiden Männer würden höchst wahrscheinlich noch leben, wenn sie angegurtet gewesen wären", sagt ein Beamter der Autobahnpolizeiinspektion Klaus an der Pyhrnbahn.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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