Tiefkühl-Luchs
Norweger schießt auf tiefgekühlten Luchs
Nachdem der 46-Jährige aus Enebakk bei Oslo das Raubtier gefangen und erstochen hatte, legte er es zu Hause in die Tiefkühltruhe, berichtete die Zeitung "Østlandets Blad" in Ski. Erst nach Beginn der offiziellen Jagdsaison für die sonst unter Schutz stehenden Luchse holte der Wilderer das Tier heraus und schoss auf den Kadaver.
Bei der Jagdaufsicht meldete er dann, er habe das Tier mit dem Gewehr erlegt. Misstrauisch wurden die Beamten allerdings, als der Mann seine Jagdbeute nicht zeigen wollte. Als sie darauf bestanden, wurde schnell klar, dass der Luchs bereits zeitweise eingefroren war und Stichwunden hatte. Als Motiv gab der ertappte Wilderer an, er habe sich für daheim einen ausgestopften Luchs gewünscht.
Von den in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Nordeuropa fast völlig ausgerotteten Luchsen leben wieder zwischen 350 und 400 in Norwegen.
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