Di, 19. Juni 2018

"Sicheres Kärnten"

07.09.2017 11:03

Mehr Sicherheit vor Schulen gefordert

Mit der Initiative "Sicheres Kärnten" will der Landesrat für Verkehrssicherheit, Gernot Darmann, in Zusammenarbeit mit Polizei und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit die Straßen vor Schulen sicherer machen. Dafür kann sich jede Gemeinde 400 Euro holen.

380 Kinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren verunglückten 2016 im Straßenverkehr. 60 davon am Schulweg. Um das Bewusstsein der Autofahrer nicht nur vor dem unmittelbaren Schulbeginn zu schärfen, wurde das Projekt ins Leben gerufen. Land, Polizei und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) kooperieren für die Sicherheit der Kinder.

Während es vom Land für Gemeinden 400 Euro gibt, um Schulbereiche von Experten des KFV begutachten und Verkehrssicherheitsmaßnahmen einleiten zu lassen, startet das Kuratorium auch eine Tempo-30-Aktion vor den Schulen. "In Kärnten gibt es nur vor vier Schulen ein 30er-Limit", schildert Peter Felber vom KFV: "Nach wie vor sind zu schnelle Autofahrer das höchste Risiko. Bei einem Tempo von 48 km/h erhöht sich die Tötungsgefahr gegenüber von 30 km/h aufs Doppelte."

Die Polizei startet die Aktion "Apfel - Zitrone", bei der Kinder vor Schulen rücksichtsvollen Fahrern Äpfel schenken und zu schnelle Lenker mit Zitronen bestrafen, bevor dann noch eine Organstrafe folgt.

Mehr zum Thema:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.