Um 380.000 Euro Lebensversicherung zu kassieren? Es gilt die Unschuldsvermutung. Weil der verhaftete Verdächtige leugnet, sammeln die Linzer Ermittler ein Indizien-Puzzle: Der verschuldete Häuselbauer hat die teure Jahresprämie für die hohe Lebensversicherung des Schach-Profis zwar bar eingezahlt, behauptet aber, die Hälfte des Geldes von seinem Freund bekommen zu haben. Er sei weder so gewissen-, noch gedankenlos, um einen Mord mit einem gefälschten Abschiedsbrief als Selbstmord tarnen zu wollen, obwohl er in diesem Fall um „seine“ 380.000 Euro gestorben wäre. Der ruhige und gelassene U-Häftling bot für die Tatzeit auch ein Alibi an, das aber wackelt: Er sei erst in seinem Rohbau, dann daheim gewesen.
Ab heute werden graphologische und kriminaltechnische Gutachten erwartet.
Foto: Schachclub
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