Abrüsten?
USA sehen nur mehr drei Optionen im Irak
Bei der ersten Variante würde die Verfolgung von Terroristen aus dem Umfeld des Al-Kaida-Netzwerks forciert. Die zweite Option wäre laut der Zeitung „Washington Post“ eine kurzfristige Aufstockung der US-Truppen um 15.000 bis 30.000 Soldaten, um die Sicherheitslage in Bagdad zu verbessern und die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte zu beschleunigen.
Die dritte Option sieht vor, die schiitische Bevölkerungsmehrheit stärker zu unterstützen und im Gegenzug die Bemühungen um eine Einbindung sunnitischer Aufständischer in den politischen Prozess zu beenden.
Abrüstungs-Absichten im Irak?
Dem Zeitungsbericht zufolge will die US-Regierung vor allem die irakischen Sicherheitskräfte in die Lage versetzen, die Kontrolle im eigenen Land zu übernehmen. Ein Schwerpunkt der Diskussion sei, die Ausbildung von Einsatzkräften voranzutreiben und so den Abzug der US-Truppen vorzubereiten. Offenbar setze sich in Washington die Ansicht durch, dass die Probleme der Iraker von den Irakern selbst gelöst werden sollten, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Gewalt hält an
Unterdessen ging das Blutvergießen im Irak weiter. Bei einem Selbstmordanschlag in der den Schiiten heiligen Stadt Kerbela wurden am Samstag mindestens acht Menschen getötet und 36 verwundet. Laut explodierte die Autobombe vor dem Al-Abbas-Schrein in Kerbela, das rund 80 Kilometer südlich von Bagdad liegt.
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