Sa, 18. August 2018

In Schweden

14.08.2017 15:06

Schären: Maritimer Lustgarten und Naturreichtum

Beim Wort "Schären" bekommen die allermeisten von uns einen etwas träumerischen Blick. Für viele Menschen sind die Schären ganz einfach das Sinnbild für den einzigartigen schwedischen Naturreichtum. Das kräftige Blau des glitzernden Meeres, von der Sonne erwärmte Felsen, frisch geräucherter Fisch und magische Tage, die nie enden wollen. Also: "Ab auf die Schären!"

Woran denken Sie als Erstes, wenn Sie das Wort Schweden hören? Sind es Schwedenbomben, blonde Frauen, Mittsommer, Astrid Lindgren, Elche, Knäckebrot, IKEA, rote Holzhäuschen oder doch etwas ganz anderes?

Einfach nett!
Bei "Schweden" fallen mir auf Anhieb tausend Sachen ein: Die freundlichen, zuvorkommenden Ein- und Bewohner, keine grimmigen Verkäufer beim Einkaufen (und das Lächeln ist nicht gespielt, sondern ehrlich gemeint), die leckeren schwedischen Spezialitäten (filmjölk, kanelbullar, köttbullar, wienerbröd mit Vanillefüllung usw.), das stressfreie Autofahren (kein Drängeln, kein Hupen, keine "netten" Handzeichen), der Elch (es ist wirklich ein imposantes Erlebnis, einen Elch in der freien Natur zu sehen).

Einfach traumhaft unberührt
Und dann wäre da noch die herrliche Natur (traumhaft, diese Unberührtheit, die vielen Seen und Wälder). Allen voran die Schären von St. Anna, Gryt und Arkösund sind absolute Spitzenklasse. Zusammen bilden sie die Schären von Östergötland, einen maritimen Lustgarten mit Tausenden von Inseln und Schären und einer Fauna, für die Hobbyangler und Vollblutprofis aus ganz Europa nach Östergötland pilgern. In den letzten Jahren wurde dieses früher relativ wenig entwickelte Paradies immer mehr für Besucher geöffnet.

Heute können alle mit der Fähre oder der Mietbarkasse hinausfahren, und es gibt hier kleine besucherfreundliche Schärenidyllen wie zum Beispiel Harstena mit Fischräucherei und eigener Bäckerei, die sich bei der nachmittäglichen Fika-Rast (obligatorische schwedische Kaffeepause, die auch gerne jede Stunde vollzogen wird) äußerst positiv bemerkbar macht.

Einfach Leinen los!
Bei Kajakenthusiasten ist der St.-Anna-Schärengarten das schönste Stück schwedischer Küste: Südlich von Stockholm erstreckt sich in etwa zwischen Norrköping im Norden und Gryt im Süden ein Gebiet mit unzähligen Inseln aus Gneis und Granit, die alle nur darauf warten, entdeckt zu werden. Seen- bis flussartige Abschnitte in Nähe des Festlandes mit bewaldeten Inseln bis hin zu freien Wasserflächen, Seehunden und wirklich maritimen Bereichen weiter draußen. Hier hat man die Möglichkeit, entweder auf der windgeschützten Seite innerhalb des Schärengebiets zu paddeln und die tiefen Meeresbuchten zu erkunden oder Touren durch die äußeren Schären in Richtung offenes Meer zu unternehmen.

Einfach unter freiem Himmel übernachten
Außerdem sind die meisten Inseln unbewohnt und es gilt das schwedische Jedermannsrecht. Das heißt, einem außergewöhnlichen Erlebnis - zum Beispiel einer Übernachtung mitten im Herzen der Natur hoch in den Bäumen - steht nichts im Wege. Die Baumhängezelte sind in einer Höhe zwischen 1,5 und 1,8 Metern zwischen drei Bäumen fest verspannt.

Den Abend kann man idyllisch am Lagerfeuer verbringen und die Natur genießen. Lässt es das Wetter zu, kann der Regenschutz abgenommen werden, und man hat einen unvergesslichen Blick in die Baumkronen und die Sterne.

Die meisten der Besucher, die sich entschließen, ihren Urlaub in den Schären von Östergötland zu verbringen, sind Schweden, aber der Ruf von der Schönheit und Erlebnisvielfalt, die die Schären zu bieten haben, greift schnell um sich und die ausländischen Märkte sind stark im Kommen. Ich könnte noch stundenlang so weitermachen und von Schweden schwärmen, doch machen Sie sich selbst auf eine unvergleichliche Reise entlang Schwedens Schären.

Florian Krenstetter, Kronen Zeitung

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