Upcycling-Projekt

Brite vergräbt im Garten ganzen Flugzeugrumpf

Viral
25.02.2026 14:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Recycling-Projekt von monströsen Ausmaßen hat sich ein britischer Ingenieur vorgenommen: Dave Billings hat einen Flugzeugrumpf gekauft und möchte das Ungetüm nun in seinem Garten vergraben. Es soll Teil seines gigantischen Bunker-Systems werden ...

Der ausrangierte Flugzeugrumpf einer Boeing 737-500 wurde von der britischen Billigfluggesellschaft Bmibaby um 4000 Pfund (rund 4500 Euro) auf Facebook Marketplace angeboten. Als Billings dieses Schnäppchen sah, wusste er nach eigenen Angaben „sofort“, dass er es kaufen musste, wie der Sender BBC berichtete.

Seinen letzten Flug hatte das 1993 gebaute Flugzeug im Jahr 2013. Das Teil soll nun seinen „Fallout-Bunker“ in seinem Garten in Hilton in der Grafschaft Derbyshire erweitern: Der 44-Jährige suchte um eine Baugenehmigung an, um damit sein bestehendes Netzwerk unterirdischer Bauwerke auszubauen.

Hier kann man einen Blick in den Rumpf werfen: 

Sohn ist begeistert von Billings Idee
Ein großer Befürworter dieser Idee ist sein siebenjähriger Sohn – denn er ist ein großer Fan von Flugzeugen. Dieser will den Boeing-Rumpf als Location für seine nächste Geburtstagsfeier nutzen. „Das war der Hauptgrund, warum ich ihn gekauft habe, und als ich ihm das Bild zum ersten Mal zeigte, fragte er, warum ich ihn nicht schon längst gekauft hätte“, erklärte Billings. „Dann wurde mir plötzlich klar, dass ich es in meinem Garten vergraben könnte, um einen kühlen Ort zu schaffen.“

Weniger begeistert sei jedoch seine Frau Beth gewesen. „Als sie es zum ersten Mal sah, fragte sie mich, warum ich so einen Schrotthaufen kaufe, aber nachdem ich es dann gekauft hatte, war sie damit einverstanden“, erklärt der 44-Jährige. 

Einer der beiden Zugänge zum Bunkersystem besteht aus einem alten Brunnen: 

Das Projekt kann man auf den Kanälen des Briten in sozialen Medien verfolgen. Auf YouTube hat Billings unter dem Namen „Tornado Dave“ Hunderttausende Follower. Sein Wohnhaus steht auf dem Gelände eines ehemaligen Militärlagers, das vermutlich während des Zweiten Weltkriegs von der US-Armee genutzt wurde.

Tunnel zu Wohnhaus wurde mit Akkubohrer gegraben 
Den dort bereits vorhandenen Bunker hat er mit dem Wohngebäude mit einem Tunnel verbunden, den er selbst gegraben hat – das war harte Arbeit. „Ich habe mit einem akkubetriebenen Bohrer etwa 30 Zentimeter pro Tag geschafft“, so Billings. Der Zugang zum Bunkersystem ist auch durch einen alten Brunnen möglich, der sich schon am Gelände befand. 

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