„Wir fordern die Politik eindringlich zum Handeln auf“, appelliert Atomstopp Oberösterreich vor allem an Noch-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Umweltminister Josef Pröll, nach der Temelín-Betriebsgenehmigung endlich „entsprechende diplomatische Schritte in Prag zu setzen“.
Tschechien habe mit der sich über Sicherheitsmängel hinwegsetzenden Genehmigung des kommerziellen Betriebs des Atomkraftwerks das Melker Abkommen gebrochen, das dürfe sich Österreich nicht bieten lassen. „Und wenn es sein muss, soll eine Temelín-Sondersitzung des Nationalrats Druck auf Schüssel und Pröll erzeugen.“
Otto Gumpinger vom Anti-Atom-Komitee, FPÖ-Nationalrat Werner Neubauer sowie Umwelt-Landesrat Rudi Anschober und die neue grüne Umweltsprecherin im Nationalrat, Ruperta Lichtenecker, statteten den Blockierern einen Solidaritätsbesuch ab. „Über die Aktionsform kann man gewiss diskutieren, aber diesen Aufschrei der Bevölkerung hat die untätige Bundesregierung provoziert“, so die Grünen.
Foto: Hannes Markovsky
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