Weniger heizen, aber dafür mehr blechen! Die Prognose für die kommenden Monate ist überaus ernüchternd und trifft voll die Geldbörsel. „Die heimischen Haushalte müssen heuer etwa 20 bis 30 Prozent mehr fürs Heizen bezahlen“, berichtet Dr. Gerhard Dell vom oö. Energiesparverband. Obwohl wir viele Millionen an Kilowattstunden weniger verbraucht haben. „Sollte das Wetter weiterhin mild bleiben, können wir im heurigen Winter sogar ein Minus von 15 Prozent beim Heizen erwarten.“
Wir verbrauchen zwar weniger Energie, müssen aber mehr bezahlen. Warum diese böse Überraschung? Dazu Dell: „Schuld ist die heurige gewaltige Preiserhöhung bei allen Energieträgern.“ Trotzdem hätte die frühlingshafte Witterung natürlich einen positiven Effekt laut Dell: „Die steigenden Kosten machen dadurch weniger aus. Sonst müssten wir ja noch mehr bezahlen.“
Vor allem rät der Fachmann, im Wohnbereich dringend Energie zu sparen: Mit Stoßlüften, einer Wärmedämmung, dichten Fenstern. Denn die Ölpreise werden weiterhin in die Höhe klettern, fürchtet Dell.
Foto: Martin Jöchl
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