Den Advent sieht der Bischof als besinnliche Zeit, als „Einstimmung auf das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus“. Das lateinische Wort „adventus“ bedeutet Ankunft. In Rom wurden schon im 6. Jahrhundert unter Papst Gregor VI. vor dem Weihnachtsfest vier Sonntagsmessen mit adventlichen Gesängen gefeiert. Der Adventkranz ist im Vergleich dazu ein junger Brauch, den der evangelische Theologe Johann Wichern erst 1840 einführte.
„Nutzen wir die so genannte stille Adventzeit zu einem Entschleunigen, zum Innehalten in unserer sehr stressig gewordenen heutigen Zeit“, ruft der Bischof auf. Mit seinen Gedanken zum Advent, die er bis zum Heiligen Abend täglich in der „Krone“ äußert, will er dazu einen Anstoß geben.
Foto: Horst Einöder
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