Do, 16. August 2018

Hoffen auf Hinweise

01.08.2017 17:57

Zerstückelte Leiche in Belgien: Opfer aus Ö?

Erstochen, zerstückelt und im Plastiksack in der Maas entsorgt: Vor neun Jahren wurde die Leiche eines männlichen Mordopfers im belgischen Amay aus dem Wasser gezogen - bis heute konnte die Identität nicht festgestellt werden. Aufgrund einiger Hinweise schließen Ermittler nicht aus, dass der Tote in Österreich gelebt haben könnte.

Trotz Kette und drei Betonblöcken kam der in der Maas versenkte 120-Liter-Müllsack am 19. Juni 2008 samt Torso wieder an die Wasseroberfläche - von den abgetrennten Gliedmaßen fehlt bis heute jede Spur.

Zähne gaben erste Hinweise
Auch die Identität des mit einem Messer hingerichteten Opfers um die 40 Jahre gibt den Ermittlern bis dato Rätsel auf. Die einzigen Anhaltspunkte: die Zähne des Toten. Diese würden darauf hindeuten, dass sich der Unbekannte in Deutschland oder Österreich behandeln lassen hat - wo er eventuell auch gelebt haben könnte.

Und: eine auffällige Tätowierung an der rechten Schulter - zwei verbundene Herzen, die mit den Vornamen "Peter" und "Sabine" versehen sind. Auch der Müllsack führt in den deutschsprachigen Raum.

Ermittler hoffen nun darauf, dass jemand den Mann kannte bzw. sich an ihn erinnert. Hinweise können an jede Polizeidienststelle gerichtet werden.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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