Mo, 10. Dezember 2018

Trend E-Sport

14.07.2017 11:51

Milliardäre und Manager kaufen "Overwatch"-Teams

Blizzards bunter Helden-Shooter "Overwatch" mit seinen spannenden Team-Schlachten steht bei Online-Spielern auch ein Jahr nach Release noch hoch im Kurs. Damit das so bleibt, setzt Blizzard auf E-Sport. "Overwatch" ist längst ein beliebtes Turnierspiel und wird auf Bewerben mit hohen Preisgeldern gespielt. Und jetzt beginnt auch noch der millionenschwere Handel mit den Teams.

Wie das IT-Portal "Golem" berichtet, haben Manager und Milliardäre, die teils bereits im Besitz anderer Sportmannschaften sind, mit dem Ankauf von "Overwatch"-Teams begonnen. Mannschaften aus Los Angeles, New York, Seoul und Shanghai hätten in jüngster Zeit einen Eigentümer gefunden, das Team aus New York beispielsweise den Investor Jeff Wilpon, der auch das Baseball-Team New York Mets besitzt.

IT-Millionäre und Papiermagnaten kaufen Teams
Das "Overwatch"-Team im koreanischen Seoul wurde vom millionenschweren Mobile-Game-Hersteller Kevin Chou gekauft, ein Team aus Boston wurde von einem Papier- und Kartonmagnaten gekauft, der auch schon die Football-Mannschaft New England Patriots besitzt.

Zu den finanziellen Details wurde nichts gesagt, man darf aber davon ausgehen, dass Millionen geflossen sind. Die Käufer der "Overwatch"-Teams dürften den Ankauf der Mannschaften dabei vor allem als Investition sehen. Viele sagen dem elektronischen Sport eine blühende Zukunft voraus. In Südkorea werden heute besonders spannende Spiele längst im TV übertragen, gute Computerspieler werden wie Popstars verehrt.

Blizzard will mit der "Overwatch-League" hoch hinaus
Die nun aufgekauften Teams sind Teil der "Overwatch-League", die Hersteller Blizzard noch 2017 als große hauseigene Liga in Stellung bringen will. Dabei setzt man auf große Inszenierung: Die Matches sollen in einer Arena in Los Angeles ausgetragen werden. Teams für die Liga will Blizzard in aller Welt rekrutieren, wobei man hier einen regionalen Ansatz verfolgt und plant, Städte gegeneinander antreten zu lassen.

Blizzard und die Käufer der Mannschaften wittern das große Geschäft in der "Overwatch-League". Da werden Übertragungsrechte verkauft, Sponsorings und Werbeanzeigen angeboten. Eintrittskarten zu den Matches sollen ebenso die Kassen klingeln lassen wie Werbeverträge. Blizzard wird an den Erlösen beteiligt und will einen Teil der Einnahmen zur Finanzierung der Liga verwenden.

 krone.at
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