Eingesperrt:

Therapiehund aus heißem Auto gerettet

Oberösterreich
11.07.2017 15:11

In der sommerlichen Hitze können Fahrzeuge für Hunde schnell zu Todesfallen werden. Das zeigte sich zuletzt  auch in Kirchdorf, wo der Therapiehund "Simba" im heißen Pkw gefangen war. Doch dank seines Frauchens und eines ARBÖ-Technikers konnte der Vierbeiner rechtzeitig ins Freie gerettet werden.

Bei der derzeitigen Wetterlage steigen die Temperaturen in  geschlossenen Autos binnen weniger Minuten auf 40 Grad und mehr. Und werden für darin gefangene Kinder und Vierbeiner zur Todesfalle.  In Kirchdorf hätte dieses Schicksal fast Therapiehund Simba ereilt.  Renate Schreiner aus Passau war mit Simba  zur Therapiehundezentrale nach  Kirchdorf gefahren. Der Australien Shepard saß hinten im Kofferraum - und als die Besitzerin das Auto versperrte, hat sie irrtümlich auch den Autoschlüssel hinten beim Tier eingesperrt.

Natürlich erkannte die Therapiehundeführerin sofort die drohende Gefahralarmierte sofort  den ARBÖ. Binnen weniger Minuten war  Techniker Stefan Winter am Einsatzort: Obwohl sich schon viele Augenzeugen ums Auto versammelt hatten, konnte der Helfer rasch den Pkw öffnen. "Die Erleichterung war groß, auch der Hund bedankte sich mit einem euphorischen Schwanzwedeln", schildert Stefan Winter das glückliche Ende.

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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