Was passiert wenn man Gwen Stefani von No Doubt und die Cardigans zusammen mischt? Ganz einfach: dann kommt ein Album wie "Devil is a girl" von Lab heraus.
Die Stimme von Sängerin Ana erinnert wirklichfrappant an die von Cardigans-Frontfrau Nina Persson, das Auftretenvon Ana eher an das schrill-durchgeknallte von No Doubts GwenStefani. Aber die Mischung passt: zehn geradlinige Songs findensich auf dem Longplayer "Devil is a girl", der in den nächstenWochen zumindest für ebenso viel Aufsehen sorgen sollte wieim letzten Jahr das Debüt der Skandinavier von "Lambretta".Schön an "Devil is a girl" ist, dass die Songs nicht ganzso glattpoliert klingen - zwar ist jeder Song auf radiotauglichkeitbedacht, allerdings versuchen Ana & Co zugleich ein gewissesMaß an Eigenständigkeit zu behalten. Dass man die Bandbeim ersten Hinhören mit den Cardigans auf LSD vergleichenmöchte, sollte nicht zu ihrem Schaden sein - ein gewisserWiedererkennungswert (gepaart mit oberflächlicher Verwechselbarkeit)hat noch jeder CD geholfen.
Die Themen auf der CD sind schon durch den Titelvorgegeben: Mädchen, Luder, Gören, die ihren Platz inder Welt suchen. Songtitel wie "Machine Girl", "Beat the boys"oder eben "Devil is a girl" sind zugleich Programm.
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