Di, 23. Oktober 2018

Nach nur einem Jahr

22.05.2017 11:54

ÖBB verkaufen Fernbus "Hellö" an Konkurrenten

Noch kein Jahr ist vergangen, seit die ÖBB ihre Fernbuslinie "Hellö" gestartet haben. Jetzt wird das Unternehmen verkauft - und zwar an den deutschen Konkurrenten FlixBus. Als Grund wird von den ÖBB die schwierige Marktsituation angegeben.

Um 15 Euro per Bus in europäische Metropolen wie Venedig, Berlin, Frankfurt, München, Genua, Straßburg oder Zagreb: Mit der Tochterfirma "Hellö" wollten die ÖBB in den heiß umkämpften Fernbusmarkt einsteigen. Doch bereits nach elf Monaten zieht das Unternehmen jetzt die Notbremse, nachdem sich die Idee als Verlustgeschäft entpuppt hatte.

"Trotz des erfolgreichen Starts und des positiven Kundenfeedbacks ist davon auszugehen, dass die von den ÖBB angestrebten Ticketpreise in diesem Marktumfeld in absehbarer Zeit nicht durchsetzbar sind", heißt es in einer Mitteilung der Bundesbahnen vom Montag. Der Vertrag zwischen ÖBB und Flixbus soll mit 1. Juni 2017 in Kraft treten, die gesamte Transaktion bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Bereits gebuchte Tickets bleiben gültig
Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Arbeitsplätze der "Hellö"-Lenker seien gesichert, sie werden künftig beim ÖBB-Postbus eingesetzt. Bereits gebuchte "Hellö"-Tickets bleiben weiterhin gültig. Ab 1. August können FlixBus-Tickets auch über die neue, von den ÖBB kürzlich präsentierte Mobilitäts-App wegfinder.at gekauft werden.

Michaela Braune
Michaela Braune

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.