13.04.2017 16:09 |

Schock bei Volksfest

Schaukel-Gurt gerissen: Französin beinahe geköpft

Dramatische Szenen haben sich bei einem Volksfest in Paris am vergangenen Wochenende abgespielt. Ein 13-jähriges Mädchen, das eine der Hauptattraktionen namens "Adrenaline" ausprobierte, entkam nur knapp dem Tod: Der Sicherheitsgurt der Schülerin hatte sich gelöst, sie wurde kopfüber hin und her geschleudert.

Bei der Schaukel "Adrenaline" wird ein Bungeesprung nachempfunden. Zwei Personen werden über Seile rund 50 Meter in die Höhe gezogen und danach fallen gelassen. Nach dem Sturz in die Tiefe lässt man die Menschen noch ausschwingen.

Nur wenige Zentimeter zwischen Kopf und Stahlplattform
Am vergangenen Sonntag musste die "Fahrt" einer 13-Jährigen allerdings möglichst schnell beendet werden. Ihre Sicherheitsgurte hatten sich vom Oberkörper gelöst und sie wurde während des Ausschwingens nur noch an den Füßen gehalten. Vor den Augen zahlreicher schockierter Besucher wurde das Mädchen, das mit dem Kopf nach unten hing, hin und her geschleudert - nur wenige Zentimeter unter ihr befand sich die Ein- und Ausstiegsplattform.

Ein Augenzeuge filmte die dramatischen Szenen und veröffentlichte sie im Internet. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Schaukel gelingt es den "Adrenaline"-Betreibern erst beim sechsten Pendelschlag, das Mädchen zu ergreifen und in Sicherheit zu bringen. Wie durch ein Wunder blieb die 13-Jährige unverletzt.

Unglücks-Schaukel bereits abmontiert
Nach Angaben von französischen Medien wurde die Schaukel mittlerweile abmontiert. Der Zwischenfall auf dem "Adrenaline" war laut "Le Parisien" bereits der zweite binnen weniger Tage. Auf dem "Tagada"-Karussell sei zuvor eine ebenfalls 13-jährige Schülerin gestürzt. Dabei habe sich das Mädchen Verletzungen am Kopf und an der Schulter zugezogen. Dem Bericht zufolge erstattete die Mutter der Schülerin Anzeige gegen den Betreiber des Karussells.

Gabor Agardi
Gabor Agardi
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