06.04.2017 14:07 |

Spielerisches Lernen

Erste Hilfe für kranke und verletzte Kuscheltiere

Dutzende kranke oder verletzte Kuscheltiere wurden am Donnerstag von Kindergarten-Kindern in die Klinik Innsbruck gebracht. Der Grund? 300 Medizinstudenten behandelten Teddybären und Co. an insgesamt acht Stationen. Auf diese Weise wurde den Kindern spielerisch die Angst vor Krankenhäusern und Ärzten genommen.

Es herrschte große Aufregung im Foyer der Kinderklinik. Kuscheltiere in allen Größen und Farben lagen auf Behandlungsstühlen und Operationstischen. "Ich habe meinen Affen dabei, denn er hat seit Tagen starke Ohrenschmerzen", erzählte die 5-jährige Mara während Teddy-Doc Christian das geliebte Kuscheltier genauestens untersuchte.

Beruhigende Worte der Teddy-Docs

Seine Diagnose: "Der Affe war wohl zu lange ohne Mütze an der frischen Luft, er hat eine Mittelohrentzündung. Doch du brauchst keine Angst zu haben, in ein paar Tagen ist er wieder gesund." Der sympathische Teddy-Doc legte dem kranken Affen einen Verband um, die kleine Mara beobachtete ihn dabei mit großen Augen. "Ach so wird das gemacht, das tut ja gar nicht weg", bilanzierte sie. Die Schildkröte der 6-jährigen Anna hingegen hat sich bei einem Sturz von einem großen Turm auf einem Spielplatz den rechten hinteren Fuß gebrochen. "Ärztin Michaela hat den Bruch bei den Röntgenaufnahmen gesehen. Meine kleine Schildkröte hat einen Gips bekommen und muss den Fuß ab sofort für ein paar Wochen ruhig stellen", klärte sie auf.

Kinder sollen so Ängste vor Ärzten verlieren

An insgesamt acht unterschiedlichen Stationen wurden die Kuscheltiere im Teddybären-Krankenhaus behandelt. Besonders beliebt waren neben dem Untersuchungsraum und dem Operationssaal auch die Radiologieabteilung samt elektronischen Kuscheltier-Computertomographen sowie die Blutabnahme-Station. "Uns geht es vor allem darum, die Angst der Kinder vor einem Krankenhaus- bzw. Arztbesuch schwinden zu lassen - und zwar in dem sie am mitgebrachten Kuscheltier sehen, wie die Behandlung von Anfang bis Ende aussieht", sagte Projektleiter Tobias Abfalter.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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