05.04.2017 06:54 |

IS-Sprecher:

"USA werden von einem widerlichen Idioten geführt"

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich erstmals direkt zu US-Präsident Donald Trump geäußert. Die USA würden ertrinken und von "einem widerlichen Idioten geführt", sagte IS-Sprecher Abi al-Hassan al-Muhajer am Dienstagabend. Die Vereinigten Staaten seien pleite. Dies sei für alle ersichtlich, sagte er in einer Aufnahme, die über den Nachrichtendienst Telegram veröffentlicht wurde.

"Es gibt keine weiteren Beweise als die Tatsache, dass ihr von einem Idioten geführt werdet, der nicht weiß, was Syrien oder der Irak oder der Islam sind", meinte der IS-Sprecher an die US-Bürger gerichtet. Muhajer verlangte von der US-Regierung, dass sie sich "für die Vergangenheit entschuldigt und sich zurückzieht". Andernfalls drohten Konsequenzen.

IS ruft seine "Soldaten" zu Anschlägen auf
Der Sprecher der Terrormiliz rief die "Soldaten des IS" zu Angriffen gegen zahlreiche Staaten auf, allen voran die USA. Namentlich erwähnt wurden außerdem der Jemen, Libyen, Länder in Westafrika, Russland sowie Staaten in Europa. Der IS hatte am Wochenende außerdem die Namen und Adressen von mehr als 8000 US-Bürgern - inklusive Trump - veröffentlicht und zu deren Ermordung aufgerufen.

IS in Syrien und im Irak schwer in Bedrängnis
Trump hat den Kampf gegen den IS zu einer Priorität seiner Präsidentschaft gemacht. Die USA führen die internationale Militärkoalition an, die in Syrien und im Irak den Kampf gegen die Terrormiliz unterstützt. Die irakischen Truppen konnten den IS zuletzt aus weiten Teilen der irakischen Großstadt Mossul vertreiben, zudem sind die Dschihadisten in ihrer syrischen Hochburg Rakka in Bedrängnis. In den vergangenen beiden Jahren hat der Islamische Staat in Syrien und im Irak schwere Niederlagen erlitten und große Gebiete verloren. Die Audiobotschaft vom Dienstag war die erste des IS-Sprechers seit Dezember.

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