Heimwerker-Unfälle:

Von der Leiter geht´s direkt ins Krankenhaus

Sie sind etwa 40 Jahre, ein Mann und wollen daheim auf einer Leiter stehend einen Nagel einschlagen. Dann aufpassen, Sie sind der typische Heimwerker-Unfall-Kandidat! 2400 Oberösterreicher (15 Prozent davon Frauen) landen pro Jahr beim Herumbasteln im Spital. Und das, obwohl wir fast alle begnadete Heimwerker sind.

Zumindest wenn es nach einer Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) geht. "Nur drei Prozent der Oberösterreicher halten sich heimwerkertechnisch für völlig unbefähigt", zitiert Martin Pfanner vom KfV die Umfrage. Dabei überlassen das hauseigene Basteln  aber zumeist die Frauen dem "starken Geschlecht", weil diese - laut Aussage der  befragten Damen  - "mehr Kraft" und "mehr technische Fähigkeiten" hätten. Das erklärt auch, dass 85 Prozent der Verunfallten Männer sind.

Herumliegende Bretter sind Unfallursache Nr. 1
Ein herumliegendes Brett ist übrigens die Unfallursache Nummer 1, dicht gefolgt von Leitern. Dann kommt schon die Kreis- oder Motorsäge  Bohrer und kleinere Sägen sind auf den "hinteren Plätzen" zu finden.
Natürlich geht’s nicht bei jedem Kratzer zum Doktor, aber im Vorjahr wurde immerhin 2400 Mal der Notruf 144 gewählt. "Das Verletzungsmuster, das wir am öftesten sehen, ist die offene Wunde", sagt Gerhard Lindner vom Roten Kreuz OÖ. Auf Platz 5 hinter Brüchen, Muskelverletzungen und Prellungen kommt schon die Amputation.

Finger am öftesten betroffen

Und da sind zumeist die Finger betroffen, wie bei insgesamt 49 Prozent aller Heimwerkerunfälle. Wem das passiert: Wunde mit sterilen Tüchern zudrücken, die abgetrennten Finger in ebensolche einwickeln und den Notfall-Helfern mit ins Spital geben.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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