Do, 20. September 2018

AKW-Ruine Fukushima

30.01.2017 13:37

Geschmolzener Brennstoff unter Reaktor entdeckt

Fast sechs Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist der Betreiberkonzern Tepco möglicherweise erstmals geschmolzenem Brennstoff auf die Spur gekommen. Wie das Unternehmen am Montag bekannt gab, zeigen Kameraaufnahmen eine schwarze Masse unter dem havarierten Reaktor Nummer 2.

Es wäre das erste Mal, dass die Bergungskräfte in einem der zerstörten Reaktoren geschmolzenen Brennstoff gefunden hätten. Sollte sich dies bestätigen, wäre dies ein wichtiger Schritt bei den Bemühungen um einen Rückbau der Anlage, hieß es. Eine vollständige Stilllegung wird 30 bis 40 Jahre dauern.

Am 11. März 2011 hatten ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein gewaltiger Tsunami den Nordosten Japans verwüstet und im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi einen Super-Gau verursacht. Sechs Jahre danach stehen Tausende von Arbeitern in der Atomruine weiter vor großen Herausforderungen. Dazu gehört die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe, über deren Verbleib bisher noch keine volle Klarheit herrscht.

Die Entdeckung der schwarzen Masse vom Montag könnte nun Licht ins Dunkel bringen. Hierzu hatte Tepco eine ferngesteuerte Kamera eingesetzt, die an einem 10,5 Meter langen Teleskop-Arm montiert war.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Staatsanwälte am Wort
Grasser verweigert Aussage: „Kein Vertrauen“
Österreich
Neue Studie enthüllt:
Warum wir auch faul sein MÜSSEN
Wissen
Drama um Bub im Koma
Gabriel (2) starb sechs Wochen nach Pool-Unfall
Oberösterreich
Italo-Presse schimpft
Ronaldo-Rot „eine Beleidigung für den Fußball“
Fußball International
„Richtige Begrüßung“
Wirbel um Regeln für Wangenküsse an Schule
Oberösterreich
Die Wünsche im Detail
Metaller-Lohnrunde startet mit stolzen Forderungen
Österreich
Nach Lyon-Sensation
Nazi-Gruß: Dieser Fan wird lebenslang gesperrt
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.