Mo, 20. August 2018

Platter bleibt dabei

22.01.2017 17:23

Das Land Tirol kauft einen Hubschrauber

Die Schließung des Militär-Stützpunktes Vomp mit 31. 12. 2015 führte dazu, dass sich das Land Tirol dazu entschloss, einen eigenen Hubschrauber für Katastropheneinsätze anzukaufen. "Auch wenn der Stützpunkt nun wieder offen ist, werden wir an unserem Plan festhalten", erklärt LH Günther Platter in einer Anfrag der Liste Fritz. Die Kosten betragen zwischen 2,5 und vier Millionen Euro. Die Ausschreibung startet im Frühjahr. Am Montag wird Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil nach Tirol kommen und den Stützpunk Vomp besuchen.

Im Zuge des letzten Landtages hat die Liste Fritz eine schriftliche Anfrage bezüglich des Tirol-Hubschraubers an die Landesregierung eingebracht. Unter anderem wollten Andrea Haselwanter-Schneider und Isabella Gruber wissen, ob denn der Ankauf nun hinfällig ist. Bekanntlich hat Hans Peter Doskozil, der heute nach Tirol kommt, die Pläne seines glücklosen Vorgängers Klug revidiert. Der bereits geschlossene Militär-Stützpunkt Vomp wurde im Oktober 2016 wieder aufgesperrt und sogar mit einem fixen Hubschrauber bestückt.

Hubschrauber nicht geeignet

"Die Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Tirol bleibt aber trotzdem weiterhin aufrecht. Der Hubschrauber, eine OH58 Kiowa, ist nämlich nur ein leichter Verbindungshubschrauber, der sich für einen Großteil der Katastropheneinsätze, Waldbrandbekämpfung, Evakuierungsflüge, Erkundungsflüge im Hochgebirge, etc. aufgrund zu geringer Leistung und geringer Sitzmöglichkeiten nicht eignet. Und an Wochenenden und Feiertagen steht der Hubschrauber ebenfalls nicht zur Verfügung", schreibt Platter. Wie schaut nun der weitere Fahrplan aus? Platter: "Im 1. Quartal 2017 werden die Angebote für einen Hubschrauber eingeholt. Nach der Prüfung wird es im 2. Quartal zum Kaufabschluss kommen." Und nachdem die Lieferfrist zwischen sieben und zehn Monaten dauern kann, wird der Tirol-Heli dann Ende des Jahres, aber spätestens ab Anfang 2018 im Einsatz sein.

Markus Gassler, Kronen Zeitung

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