Mi, 26. September 2018

Schutz der Weltmeere

17.01.2017 06:35

Großkonzerne verpflichten sich zu weniger Plastik

"Bis 2050 wird mehr Plastikmüll in den Ozeanen der Welt schwimmen als Fische", warnte die Ellen-MacArthur-Stiftung vor einem Jahr. Um dieses Horrorszenario nicht real werden zu lassen, haben sich nun die 40 größten Konzerne der Welt dazu verpflichtet, weniger bzw. umweltfreundlicheres Plastik für ihre Verpackungsmaterialien zu verwenden.

Unternehmen wie Procter and Gable, Unilever, Coca-Cola, Danone und Dow Chemical schlossen sich am Montag im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums von Davos einer Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur, der Gründerin der gleichnamigen Stiftung, an.

Unilever will ab 2025 nur noch recyclingfähiges Plastik verwenden
20 Prozent der weltweiten Plastikproduktion könnten mit Gewinn wiederverwertet und weitere 50 Prozent recyclet werden, statt auf Mülldeponien zu landen und die Ozeane zu verschmutzen. Der Nahrungs- und Putzmittelkonzern Unilever verpflichtete sich beispielsweise, bis zum Jahr 2025 nur noch voll wiederverwertbare, recyclingfähige oder kompostierbare Plastikverpackungen einzusetzen.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos startet am Dienstag. Im Schweizer Wintersportort suchen etwa 3000 Politiker, Manager, Wissenschaftler und NGOs Antworten auf Fragen wie die zunehmende Ungleichheit, Populismus, Klimawandel und Konflikte.

Chinesischer Staatschef hält Eröffnungsrede in Davos
Das Forum wird heuer voraussichtlich im Schatten der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Donald Trump am Freitag, dem letzten Tag des Forums, stehen. Zur Eröffnung redet der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping. Erwartet werden außerdem der scheidende US-Vizepräsident Joe Biden, die britische Premierministerin Theresa May, der neue UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, IWF-Chefin Christine Lagarde, Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Starkoch Jamie Oliver und viele mehr. Für Österreich nehmen Bundeskanzler Christian Kern und Außenminister Sebastian Kurz an dem Gesprächsforum teil.

 krone.at
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