Di, 14. August 2018

Bangen um Feuerwerke

16.12.2016 16:36

Im Dezember fiel kein Tropfen!

Obwohl erst die Hälfte des Monats vorbei ist, war der Dezember aus meteorologischer Sicht bereits sehr außergewöhnlich. Auch die Nebelregionen Kärntens wurden bisher mit viel Sonnenschein verwöhnt. Dafür sind nahezu jegliche Regen- oder Schneefälle ausgeblieben. Spittal und Hermagor erließen bereits Feuerverbote.

Der "nasseste" Ort Kärntens war im Dezember bisher St. Andrä im Lavanttal. Hier wurden in den letzten 17 Tagen gerade einmal 0,5 Millimeter Niederschlag gemessen. In Mallnitz reichte es für 0,3 und am Katschberg für 0,1 Millimeter. "Der durchschnittliche Niederschlag im Dezember liegt am Loiblpass bei 182 Liter und in Friesach bei 30 Liter pro Quadratmeter", erklärt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas.

Und auch im Dezember des Vorjahres blieben nennenswerte Niederschläge in Kärnten aus. Lukas: "Dass so etwas zweimal hintereinander passiert, ist durchaus ungewöhnlich. In den Jahren 2014 und 2013 lagen wir bei Regen- und Schneemengen im Schnitt."

Der mangelnde Niederschlag hat in den Bezirken Spittal und nun auch in Hermagor bereits erste Konsequenzen. Die Behörden haben das Entzünden von Feuern sowie das Rauchen in den Wäldern verboten.

Die vorherrschende Trockenheit lässt nun viele bereits um die Feuerwerke zum Jahreswechsel zittern. Denn die abgefeuerten Raketen können auf den ausgetrockneten Böden schnell ein Feuer entfachen. Noch gibt’s aber kein Verbot. "Dazu wird sich das Wetter nach Weihnachten etwas umstellen und Niederschlag ist zu erwarten", so Lukas.

Der Meteorologe hat auch gute Nachrichten für die Skigebiete: Nach den milden Temperaturen auf den Bergen kommt kühlere Luft. Die Schneekanonen können auch in höheren Lagen wieder angeworfen werden.

Katrin Fister, Kärntner Krone

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