So, 19. August 2018

Sandwich im Backrohr

11.12.2016 18:18

Brand: Nachbar schlug Alarm!

Ein aufmerksamer, hartnäckiger Feldkirchner hat Sonntagfrüh in einem Mehrparteienhaus vermutlich einen größeren Brand verhindert. Er hatte den Rauchmelder seines Nachbarn gehört und wollte diesen retten. Weil der Mann sich aber nicht meldete, alarmierte er die Feuerwehr. Diese konnte einen Brand abwehren.

Es war gegen acht Uhr, als der Rauchmelder in der Wohnung des 24-Jährigen anschlug. Gerhard P., ein Nachbar, hörte das und wollte den jungen Mann erreichen. "Das ganze Klopfen an der Tür nützte aber nichts", schildert der Einsatzleiter der Feuerwehr Feldkirchen, Rudolf Rasch. "Er rief auch mehrmals an; es kam aber keine Reaktion. Da alarmierte er uns."

Mittels einer Stehleiter war es für die Feuerwehrmänner ein Leichtes, zum Küchenfenster des 24-Jährigen im ersten Stock zu gelangen. Rasch: "Die Küche war voll Rauch, wir schlugen deshalb das Fenster ein."

Dieser Lärm weckte schlussendlich den Wohnungsbesitzer, der im Nachbarzimmer geschlafen hatte. Rasch: "Zum Glück war die Tür zwischen beiden Räumen geschlossen gewesen; er hatte deshalb auch keine Rauchgase abbekommen!"

Ursache für den Rauch waren verkohlte Sandwiches. "Allzu oft führen unbeaufsichtigte Speisen zu Bränden", so der Kommandant-Stellvertreter. Er erzählt auch, dass der Gerettete danach ins Feuerwehrhaus gekommen sei, um sich für alles zu bedanken: "Das ist nicht selbstverständlich!"

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.