Zug-Oberleitungen:

Dem Knall folgt der sichere Tod

Steiermark
26.11.2016 15:57

Zutiefst schockiert zeigen sich die ÖBB über den Stromunfall im Selzthal, bei dem am Freitag eine noch unbekannte Person ums Leben gekommen ist. Sie war aus dem Lkw einer rollenden Landstraße geklettert und in den Stromkreis geraten. Traurige Tatsache: Immer wieder klettern Jugendliche aus Leichtsinn auf Waggons!

"Man kann davon ausgehen, dass die ÖBB-Leitungen immer Strom führen", mahnt ÖBB-Sprecher Christoph Posch. Alleine eine Annäherung an die 15.000 Volt starke Leitung kann zu einem sogenannten Lichtbogen führen, der sich in einem ohrenbetäubenden Knall äußert. Die Überlebenschancen für den Beteiligten liegen bei fast Null. Das wurde auch jenem Unbekannten zum Verhängnis, der am Freitag im Selzthal aus einem Lkw einer rollenden Landstraße geklettert war. Er geriet in den Stromkreis und verbrannte bis zur Unkenntlichkeit. "Die Polizei geht davon aus, dass der Lkw aus der Türkei stammt", sagt Polizeisprecher Fritz Grundnig. Außerdem wurden Essensreste gefunden, die darauf hinweisen, dass der Flüchtling sich bereits mehrere Tage im Gefährt befunden hat. Spuren, die auf seine Identität hinweisen, konnten sichergestellt werden.

Der Appell der ÖBB: Fernhalten von Gefahren im Gleisgebiet und nicht auf Waggons klettern! Weitere Sicherheitstipps gibt’s unter www.oebb.at/sicherheit

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