Fr, 17. August 2018

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14.11.2016 10:10

21-Jähriger legt Waldbrand für Facebook-Videos

Im US-Bundesstaat Kentucky hat die Polizei einen Mann verhaftet, der einen Waldbrand gelegt hat, um seine Facebook-Bekanntheit zu steigern. Der 21-jährige versuchte sich im sozialen Netzwerk zuvor offenbar als Hobby-Wettermoderator, erreichte mit seinen Auftritten aber nicht so viele Menschen wie erhofft. Seine Lösung: Er zündete kurzerhand einen Wald an, um spektakuläre Szenen auf Facebook streamen zu können.

"Er macht gerne Facebook-Videos und hofft auf Menschen, die sich seine 'Wettervorhersage' ansehen", berichtet laut "CNET" die lokale Polizei in Jenkins, Kentucky. Das sei auch der Grund, wieso der 21-jährige Johnny Mullins tat, was er tat. "Er genoss die Aufmerksamkeit, die er von diesem Facebook-Zeug bekam", sagt einer der Ermittler.

Hier ein Video von Mullins mit dem Titel "Gefährliche Waldbrände dauern an":

Bilder des verrauchten Waldes finden sich ebenfalls auf der Facebook-Seite:

Reale Menschen für virtuelle Anerkennung gefährdet
Vom erhofften Facebook-Ruhm geblendet, hatte der junge Mann nicht bedacht, welche Gefahr von seiner Aktion ausging. Hätte sich der Waldbrand unkontrolliert verbreitet, hätte er Menschen in Gefahr bringen können. Es wurden also im Grunde für virtuelle Anerkennung reale Menschenleben aufs Spiel gesetzt.

Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand, Konsequenzen hat die Aktion für Mullins trotzdem. Er wurde wegen Brandstiftung zweiten Grades angezeigt und verhaftet. Der Polizeichef nach der Verhaftung: "Es ist wirklich schade, er wäre eigentlich kein schlechtes Kind - er ist nur fehlgeleitet". Trotzdem drohen ihm nun bis zu 150.000 US-Dollar Geldstrafe und bis zu zehn Jahre Haft.

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