„Grüezi“:

St. Pölten lockt nun Investoren aus der Schweiz an

Niederösterreich
21.10.2016 09:29

St. Pölten als Wirtschaftsstandort in der Welt bekannt machen und örtlichen Unternehmern die Möglichkeit bieten, internationale Kontakte zu knüpfen. Das ist die doppelte Mission, mit der Bürgermeister Matthias Stadler seit mittlerweile elf Jahren auf Reisen geht. Heuer führte dieser Weg ihn und seine mehr als 30-köpfige Delegation in die Schweiz, um wirtschaftliche Bande zu knüpfen.

Die Schweiz, das sind Seen und Berge, Schokolade und teure Uhren. Aber die Eidgenossen stehen auch für technische Innovation. Ob der Siemens-Standort in der Stadt Zug, die wie St. Pölten mehr Arbeitsplätze als Einwohner hat, oder die Firma Geberit aus Rapperswil-Jona, die auch in ihrem Werk in St. Pölten-Pottenbrunn knapp 400 Menschen beschäftigt. Der Stadtchef hat eine eigene Broschüre für Investoren mit: "Wir wollen weiter wachsen, dazu braucht es natürlich das Vertrauen der Industrie." Die größten Projekte: der Zubau der Fachhochschule mit Gebäudetechnik von Siemens, der ÖBB-Campus als einzigartige Ausbildungsstätte - und der Wohnbau. "Wir haben ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Wien", beteuert der Bürgermeister. Dass die Bundeshauptstadt durch die neue Westbahnstrecke wieder näher gerückt ist, sei ein weiterer Vorteil.

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