Mi, 20. März 2019
25.09.2016 20:15

Geld blieb zurück:

Bankomat in die Luft gesprengt

Ans große Geld wollten Verbrecher in St. Georgen im Attergau gelangen und sprengten den beim Eurospar aufgestellten Bankomaten in die Luft. Offenbar zündeten die Gauner aber zu früh, hatten noch zu wenig Gas eingeleitet: Der Geldautomat wurde zwar ruiniert, an die Euronoten kam man aber nicht heran.

Die Sprengung passierte bereits in der Nacht zum Samstag, das Landeskriminalamt, das den ganzen Tag Spuren sicherte und die Kunden über den Personaleingang ins Geschäft umleitete, breitete aber den Mantel des Schweigens darüber. Die Verbrecher zu erwischen wird schwierig, das zeigten Bankomatsprengungen in Linz, Leonding und Wels vor vier beziehungsweise zwei Jahren, wo Gauner samt Beute verschwunden blieben.
Im aktuellen Fall mussten die Verbrecher, die sich den Supermarkt direkt an der Abfahrt der Westautobahn ausgesucht hatten, aber ohne Beute flüchten. Sie leiteten, nachdem sie die Foyertür aufgezwängt hatten, durch ein Loch Gas in den dort aufgestellten Bankomaten und zündeten es. Doch die Wirkung war geringer  als erhofft, der Geldautomat wurde  schwer beschädigt, doch die vier Banknotenboxen, die in Summe maximal 500.000 Euro fassen, blieben unerreichbar für die Gauner, die dann schnell Fersengeld gaben.

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