Fr, 20. Juli 2018

Heftige Unwetter

15.08.2016 20:23

Sorge um Wanderer in Schlucht

Heftige Unwetter mit Hagel und Starkregen haben die Einsatzkräfte am Montagabend auf Trab gehalten. Besonders schwer hat es die Gemeinde Ferlach getroffen. Muren verlegten die Waidischer Straße sowie die Loibl Straße. Große Sorge gab es um etwa 30 Wanderer, die kurz vor dem Gewitter durch die Tscheppaschlucht gewandert waren.

In der Landesalarm- und Warnzentrale standen die Telefone nicht mehr still: 60 Feuerwehren mussten zu 70 Einsätzen losgeschickt werden. Etwa auch, um Festbesucher zu warnen und zu schützen; wie beim Farantfest in Globasnitz und auch beim Gackern in St. Andrä. Hier ging der Montag im Hagel unter.

Völlig unerwartet entlud sich dann eine gewaltige Unwetterzelle über dem Loiblpass. Der berüchtigte Dürrgraben wurde dabei zur lebensgefährlichen Problemzone. Die Regenmassen lösten in den Osthängen des Singerbergs eine gewaltige Mure aus Schlamm und Felsbrocken, die auf die Fahrbahn der Bundesstraße donnerten. Wie durch ein Wunder waren zu diesem Zeitpunkt offenbar nur zwei Autos in der Kurve unterwegs. Eines kam gerade noch durch, ein zweites wurde erfasst. Der Slowene und sein Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon und wurden von Feuerwehrmännern geborgen.

Große Sorge gab es um einige Wanderer, die sich kurz vor dem Unwetter auf den Weg durch die Tscheppaschlucht machten. Lange war nicht feststellbar, ob sie alle wohlbehalten das Ende der Wanderroute beim "Deutschen Peter" erreicht hatten. Männer der Alpinen Einsatzgruppe sind auch die Schlucht abgegangen. Ein Bus brachte die Wanderer schließlich wohlbehalten über Slowenien und den Karawankentunnel zurück. Manche sind geschockt, aber alle wohlauf!

Die "Krone" hat die Lage vor Ort mit der Kamera festgehalten:

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