Tot gestrandet
Stinkender Wal-Kadaver vor Sardinien versenkt
Ausland
01.09.2006 15:55
Ein 20 Meter langer, toter Wal hat den Behörden auf Sardinien tagelang Kopfzerbrechen bereitet: Das Tier war an einem belebten Küstenabschnitt gestrandet und bereits stark verwest. Nachdem der riesige Meeressäuger seit Dienstag stinkend im Sand gelegen hatte, hat die Stadtverwaltung am Freitag endlich die Möglichkeit gefunden, ihn auf hoher See zu versenken.
Wegen der ungünstigen Wetterverhältnisse war es vorher nicht möglich gewesen, den Kadaver ins Meer zu schleppen und Touristen mussten sich mehr übel als wohl mit dem Kadaver engagieren. Der Wal ist schon seit einem Monat tot, er könnte in eine Schiffsschraube geraten sein, hieß es.
Wal starb trotz mäßigen Schiffsverkehrs
Die Kollision mit Schiffen ist eine häufige Todesursache für Wale. Im Mittelmeer leben viele Meeressäuger, vor allem Finnwale, Pottwale und Delfine. Von Sardinien über die italienische Riviera bis nach Südfrankreich ist ein Schutzgebiet ausgewiesen, in dem nur walschonende Fischerei betrieben werden darf und gemäßigter Schiffsverkehr zugelassen ist.
Symbolbild
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