I: 13.000 Ankünfte

Tirol droht erneut Flüchtlingsansturm

Tirol
01.07.2016 09:14

13.000 Flüchtlings-Ankünfte binnen vier Tagen: Die enorme Migrationswelle, die derzeit den Süden Italiens erreicht, könnte schon bald auf Tirol überschwappen. LH Günther Platter fordert daher einmal mehr die Europäische Union zum Handeln auf. Im Ernstfall könnte man auf Knopfdruck mit Kontrollen am Brenner starten.

"Der große Anstieg auf der Mittelmeerroute stellt drastisch unter Beweis, dass dringender Handlungsbedarf besteht", betont Platter. Laut dem Landeschef müssen daher schon in den Herkunftsländern Maßnahmen gesetzt werden - etwa eine "rigorose Bekämpfung des Schlepperwesens durch eine gemeinsame zivil-militärische Mission der EU".

"Wie viele Weckrufe braucht die EU denn noch?"

Apropos EU: An dieser lässt Platter erneut kein gutes Haar. "Wie viele Weckrufe braucht die EU denn noch? Die Außengrenzen müssen gesichert und eine faire Verteilung der Flüchtlinge auf alle Mitgliedsstaaten vereinbart werden!"

"Grenzkontrollen auf Knopfdruck"

Tirol sei gerüstet - man könne auf Knopfdruck mit den viel kritisierten Grenzkontrollen starten. "Immerhin finden solche ja schon lange an der deutschen Grenze statt und an denen scheint sich keiner zu stören", betont Platter.

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