Mi, 18. Juli 2018

"Begegnungszone"

30.06.2016 15:34

Video: Alarmstufe rot am Neuen Platz in Klagenfurt

Quietschende Reifen, Hupkonzerte: Der Wegfall der Ampelsignale und der Zebrastreifen sorgt derzeit für Verwirrung bei vielen Verkehrsteilnehmern am Neuen Platz in Klagenfurt. Immer wieder kommt es bei der Kreuzung zu Bremsmanövern, wie auch der Lokalaugenschein der "Kärntner Krone" zeigt (siehe Video unten). Auch im Rathaus wird nun heftig gestritten.

"Man kann nur froh sein, dass kein Unfall passiert ist", sagt Gastronom Michael Jammer, der zwei Lokale am Platz betreibt. Genau an jener Kreuzung, wo es keine Ampelsignale und Zebrastreifen mehr gibt.

"Ich habe es beobachtet: Viele Fußgänger wissen nicht mehr, wie sie sich verhalten sollen."

Besonders krass: Beim "Krone"-Lokalaugenschein am Mittwoch kam es mehrmals zu  Bremsmanövern, da Autos und querende Busse bei der Kreuzung fast kollidiert wären, wie das folgende Video zeigt:


Verkehrsreferent Otto Umlauft (VP) nickt: "Wir haben die Stadtwerke jetzt noch einmal dringend ersucht, dass sie dafür Sorge tragen, dass die Busse in diesem Bereich im Schrittempo fahren." Langfristig sei es auch angedacht, dass die Busspur überhaupt verlegt werde.

Umlauft: "SPÖ nicht fair"
Verärgert zeigt sich Umlauft jedoch über die Kritik von Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, die im "Krone"-Gespräch am Dienstag bessere Markierungen eingefordert hatte. "Das ist nicht fair. Die SPÖ hat alles mitbeschlossen. Wenn wir schon in der Testphase alles schlechtreden, gibt es in Klagenfurt nie eine Weiterentwicklung."

Ziel sei es weiterhin, durch den Abbau der Ampeln eine lebenswerte Innenstadt zu schaffen und die Fußgänger aufzuwerten.

Wie ist deine Meinung? Ist die Umsetzung einer "Begegnungszone" am Neuen Platz sinnvoll? Jetzt abstimmen!

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