Mo, 10. Dezember 2018

Organisation "Care"

20.06.2016 15:27

Seit 70 Jahren: Hilfspakete als Hoffnungsträger

Seit 70 Jahren sichern Pakete der US-Hilfsorganisation "Care" das Überleben - so auch in Österreich. Waren sie anfänglich für die Bevölkerung während der Nachkriegszeit gedacht, kommen sie heute Menschen in Entwicklungsländern sowie Flüchtlingen zugute. In Tirol bieten derzeit 9100 Spender ihre Unterstützung an.

1946 war das erste volle Friedensjahr, und doch war der Tod weiter allgegenwärtig. Der brütend heiße Sommer brachte schlechte Ernten, der Winter den Hunger. Das Wort vom "weißen Tod" machte die Runde. Geschätzt starben Hunderttausende Österreicher - und die Zahl wäre wohl wesentlich höher gewesen, wenn nicht "Care" geholfen hätte. Die zahlreichen, prallgefüllten Lebensmittelpakete retteten sehr viele Menschenleben.

Eintausend Pakete pro Tag

Die Idee dahinter war, dass jeder Amerikaner solche Pakete nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa spenden konnte - und zwar entweder generell für Bedürftige oder an bestimmte Personen adressiert. "Care" stellte den Inhalt zur Verfügung und der Spender zahlte den Transport, der damals immerhin 15 Dollar kostete. In Österreich kamen auf diese Weise täglich eintausend Pakete an - bis 1955 waren es sogar über eine Million. In allen Bundesländern wurden Lagerhäuser eingerichtet. Eines davon gab es auch in Innsbruck.

Die Pakete gibt es noch

Neben Grundnahrungsmitteln enthielten die ersten Pakete Fleisch- und Gemüsekonserven, Kaffee und Zucker. Später kamen auch Decken, Schuhe, Medikamente und Nahrungsmittel für Säuglinge hinzu. Außerdem waren etwa Medizinbücher für Universitäten dabei. Das Engagement der Organisation lebt immer noch. "Heute sind es Menschen in Entwicklungsländern sowie Flüchtlinge, die unsere Pakete benötigen", schildert Eva Brunner von "Care".

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