Für den bereits fix geplanten Verkauf seines schwarzen VW Golf fuhr der Regauer (39) von seinem Heimatort nach Linz, er wollte das Auto zum neuen Besitzer überstellen. Dabei fuhr er nach eigenen Aussagen versehentlich ab, nahm in Traun aber die falsche Ausfahrt. Da er jedoch die Fahrt nach Linz fortsetzen wollte, fuhr der Regauer wieder auf die Autobahn auf: nur leider auf die falsche Spur!
Sechs Kilometer lang fuhr der Sozialhilfeempfänger Richtung Wien auf der Salzburger Richtungsfahrbahn der A 1. Haider Autobahnpolizisten konnten den Golf anhalten, den Polizisten fiel sofort die „Fahne“ des Lenkers auf. Einen Alkoholtest verweigerte der Arbeitslose allerdings. Der Regauer konnte keine Papiere für den Pkw vorweisen, da er nie auf ihn zugelassen worden war, nachdem er ihn gekauft hatte. Den Führerschein muss der 39-Jährige für seine nächtliche Geisterfahrt auf der Autobahn übrigens nicht abgeben: Da sich der Sozialhilfeempfänger zwar schon einmal in einer Fahrschule angemeldet hat, aber nie die Abschluss-Prüfung abgelegt hat, hat der Regauer noch nie einen Führerschein besessen. Nach dieser Aktion wird der 39-Jährige auch in absehbarer Zeit keinen machen dürfen.
Foto: Christian Jauschowetz
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