Mo, 20. August 2018

Ausgebüxt:

05.06.2016 18:23

Dreijähriger irrte alleine durch Wolfsberg

Ein 3-Jähriger sorgte am Sonntag in Kärnten für große Aufregung. Der kleine Ausreißer war in der Früh ausgebüxt und in Wolfsberg allein herumgeirrt. Eine Passantin fand den Buben und brachte ihn zur Polizei, die dann via Radio und Internet nach seinen Eltern suchte. Mutter und Vater hatten vom Ganzen nichts mitbekommen.

Da das Paar derzeit mit dem Umbau seines Hauses beschäftigt ist, hatte man den dreijährigen Sohn übers Wochenende einer Freundin aus Wolfsberg zur Aufsicht überlassen. "Gegen acht Uhr sah die Frau noch nach dem Kleinen, dann ging sie wieder zu Bett", berichtet Gruppeninspektor Dietmar Reinisch: "Kurz darauf hat er sich aber angezogen und die Wohnung verlassen."

Der  Bub marschierte auf die Straße, wurde aber wenige Minuten später von einer Passantin aufgegriffen und zur Polizei gebracht. Da er weder sagen wollte, wie er heißt, noch, wo er wohnt, startete die Polizei einen groß angelegten Aufruf

Bekannte sahen im Internet das Foto des Buben und riefen dessen Oma an. Die wiederum alarmierte die ahnungslosen Eltern. Um 11 Uhr holten Papa und Mama ihren Sohn bei der Polizei ab.

Angst hatte der Dreijährige jedoch zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil er fühlte sich am Polizeiposten sogar sehr wohl. "Der Bub ist unser neuer Star. Er war nicht nur höflich, sondern auch sehr interessiert am polizeilichen Dienstbetrieb. Als Stärkung bekam er eine Schokolade", so der Polizist weiter: "Wir sind alle sehr froh, dass die Geschichte so gut ausgegangen ist."

Für die Freundin der Eltern, welche die Aufsicht über den Buben hatte, wird dieser Ausflug jedoch höchstwahrscheinlich nicht ohne Folgen bleiben. Ihr droht eine Anzeige wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit.

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