Aktie stürzt ab

Auch Suzuki gibt Abgastest-Manipulationen zu

Wirtschaft
18.05.2016 11:57

Nach dem Skandal um die Manipulation von Spritverbrauchswerten beim japanischen Autohersteller Mitsubishi ist nun auch Rivale Suzuki in den Fokus gerückt. Das Unternehmen räumte am Mittwoch ein, nicht zugelassene Testmethoden eingesetzt zu haben.

Dennoch braucht Suzuki keine weiteren Konsequenzen zu befürchten: Untersuchungen hätten ergeben, dass die fehlerhaften Verbrauchstests, die bei 16 Automodellen seit 2010 durchgeführt wurden, nicht zu verzerrten Ergebnissen geführt haben. Insgesamt seien etwa 2,1 Millionen Autos betroffen, erklärte Suzuki.

Es gebe daher keine Notwendigkeit, die Daten zu korrigieren, so die landesweite Nummer vier der Branche. Auch Auswirkungen auf die Geschäftszahlen sieht der Konzern zunächst nicht. Die Aktie hatte zuvor mehr als neun Prozent nachgegeben, nachdem die Fehler bei den Tests bekannt geworden waren.

Erst im April hatte Mitsubishi Motors Tricksereien bei Verbrauchsdaten eingeräumt. Danach hatte das japanische Verkehrsministerium die anderen Autohersteller des Landes aufgefordert, erneut ihre Verbrauchsmessungen vorzulegen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wirtschaft
18.05.2016 11:57
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung