9 Monate im Meer
Gerettete Fischer waren ursprünglich zu fünft
Die drei Überlebenden waren vor einer Woche von taiwanesischen Hochseefischern etwa 8000 Kilometer von ihrem Heimathafen San Blas an der mexikanischen Pazifikküste entfernt gerettet worden.
Nach Angaben des Fischers Jesús Vidana starben die beiden Gefährten im Januar und im Februar. Sie hätten es nicht ertragen, Vögel und Fische roh zu essen, berichtete er. Die Leichen hätten er und seine Kameraden über Bord geworfen.
Die Fischer waren am 28. Oktober 2005 aus dem Hafen von San Blas ausgelaufen, um Haie zu fangen. Nach einem Motorschaden ging ihnen das Benzin aus. Die starken Winde trieben sie schließlich auf den Ozean hinaus. Im November 2005 waren sie für tot erklärt worden. Am 9. August wurden sie dann von einem taiwanesischen Tunfischfänger bei den Marschall-Inseln geborgen.
Bei ihrer Rettung erklärten die drei Überlebenden, sie hätten niemals die Hoffnung verloren. Mehrere vorbeifahrende Schiffe haben die Männer auf dem treibenden Boot in dem Dreivierteljahr auf hoher See gesichtet, aber niemand nahm Kontakt zu ihnen auf. Manchmal hätten sie 15 Tage nichts zu essen gehabt.
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