Teurer geworden

Wie spart man die vielen Kosten fürs Gehaltskonto?

Wirtschaft
10.05.2016 14:58

Ein Gehaltskonto in Österreich ist im Vergleich zum Vorjahr um ein knappes Viertel teurer geworden und kostet nun für "Normalnutzer" im Schnitt rund 108 Euro pro Jahr. Guthabenszinsen sind stark gesunken, Überziehungszinsen bleiben enorm hoch. Das zeigt der neueste Vergleich der Arbeiterkammer.

Irgendwo müssen die Banken ja das Geld wieder herbekommen, das ihnen durch die niedrigen Zinsen entgeht. Und das schaffen sie bis jetzt auch ohne die viel diskutierten Bankomatgebühren, denn Gehaltskonten wurden deutlich teurer.

Die AK gibt folgende Tipps, um am Gehaltskonto mehr "rauszuholen":

  • Kontoüberziehungen sind mit im Schnitt zehn Prozent derzeit schlichtweg viel zu teuer. Also vermehrt aufpassen und das Konto halbwegs bedeckt halten!
  • Man kann Zinsen auch verhandeln, gute Chancen hat man vor allem, wenn man ein treuer Stammkunde seiner Bank ist. Ein paar Prozent lassen sich da bei guter Bonität sicher herausschlagen.
  • Daueraufträge, die wegen überzogenen Kontos nicht ausgeführt werden können, kosten bis zu zehn Euro "Strafe". Also besser den Buchungszeitpunkt auf später verschieben, bis das Konto wieder ausreichend gefüllt ist.
  • Vorsicht vor Bargeschäften am Schalter: kann oft kosten. Viel besser: öfter online überweisen.
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