40.000 illegale Pflegekräfte sollen in Österreich tätig sein, in unserem Bundesland wären es etwa 7000. „Wir lassen uns überhaupt nicht auf Schätzungen ein“, sagt Peter Binder vom Büro des zuständigen Sozial-Landesrats Josef Ackerl. 50.000 Oberösterreicher beziehen Pflegegeld vom Bund, weitere 8000 vom Land (148,30 Euro bis 1562 Euro, je nach Pflegestufe). In Seniorenheimen werden 11.500 Menschen versorgt, 19.000 durch mobile Dienste.
In Oberösterreich werden diese Angebote weiter ausgebaut, betont Binder. Ein Hausbesuch dauert durchschnittlich 50 Minuten. „Manchmal muss man nur die Einnahme von Tabletten überwachen, meist wird Hilfe bei der Körperpflege gebraucht. Sonst kommen diese Senioren gut allein zurecht. Die mobilen Dienste unterstützen auch Angehörige - 80 Prozent der Pflege wird ja von ihnen übernommen.“
Pflege rund um die Uhr sei nur im Heim leistbar. „Das sind ja heute keine kargen Bettenburgen mehr“, sagt Binder. „Der Wunsch, ständig jemanden um sich zu haben, der Kleinigkeiten erledigt, ist verständlich. Aber das darf man nicht mit echtem Pflegebedarf verwechseln.“
Foto: Peter Tomschi
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