Österreichweit dürften zwanzig solcher Arbeitstrupps unterwegs sein: Sie keilen Kunden, wenn sie Hauszufahrten sehen, die noch nicht asphaltiert sind. Dann behaupten sie, dass bei Autobahnbaustellen zu viel bestelltes Material übrig geblieben sei und bieten „preisgünstige“ Asphaltierungen an. Allerdings messen sie Arbeitsflächen falsch aus. So prellten sie eine Linzerin um 4000 Euro.
Statt 3060 gleich 6900 Euro verrechnet
Nun meldete sich ein 52-jähriges Opfer aus Oberweis bei Gmunden, dem die irischen Gauner mit dem Maßbandtrick statt 3060 gleich 6900 Euro verrechnet hatten. Das war am 2. August die Asphaltdecke ist aber bereits eingebrochen. „Weil die Pfuscher den Untergrund nicht ordnungsgemäß aufbauen“, warnen die Ermittler.
Das kann nun auch eine Hausbesitzerin (46) aus Eferding bestätigen: Sie hatte den Pfuschern 4700 Euro bezahlt, jetzt bemerkte sie, dass die Zufahrt sehr mangelhaft asphaltiert worden ist. Ebenso bei einer Pensionistin (86) in Vorchdorf, der die Asphaltpfuscher für 95 m2 überhöhte 4000 Euro abknöpften auch hier weist der Asphalt nach vier Tagen schon Mängel auf.
Symbolfoto: Uta Rojsek-Wiedergut
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