Asyldebatte

Amnesty wirbt mit Strache-Foto für Menschenrechte

Österreich
19.04.2016 15:23

Amnesty International (AI) hat am Dienstagvormittag eine neue Menschenrechtskampagne gestartet, bei der als Testimonial - wohl unfreiwillig - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im Einsatz ist. Unter einem Schwarz-Weiß-Foto Straches ist in gelben Lettern zu lesen: "Heinz-Christian Strache hat ein Recht auf Menschenrechte." AI hat mittlerweile ein zweites Sujet mit Noch-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner veröffentlicht.

Auch bei diesem ist unter einem Schwarz-Weiß-Bild der scheidenden Ministerin der Text "Johanna Mikl-Leitner hat ein Recht auf Menschenrechte" zu lesen. Insgesamt sollen laut Amnesty neun Sujets zum Einsatz kommen. Die übrigen sieben wurden allerdings noch nicht präsentiert. Ziel der Kampagne ist es, in den Vordergrund zu rücken, dass jeder Mensch ein Recht auf Menschenrechte habe.

Menschenrecht auf Asyl "keine lästige Pflichtübung"
Das Menschenrecht auf Asyl sei eine stolze Errungenschaft und "keine lästige Pflichtübung": "Wer das Recht auf Asyl infrage stellt, stellt das Prinzip der Menschenrechte infrage, für jeden einzelnen Menschen in Österreich", heißt es in einer Amnesty-Aussendung.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl deutete die neue Aktion am Dienstag in seinem eigenen Sinne: "Offenbar betrachtet auch Amnesty International die permanente linke und linksextreme Hetze gegen die FPÖ und ihren Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache mit wachsender Sorge", so Kickl in einer Aussendung. Deshalb sehe sich die Organisation dazu genötigt, "die linken Extremisten" mit Plakaten und Inseraten darauf hinzuweisen, dass auch der FPÖ-Chef ein Recht auf Menschenrechte habe.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Österreich
19.04.2016 15:23
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung