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EU startet Studie über Handy-Gefahren für Kinder
Die Kommission fürchtet, dass Minderjährige über ihr Handy auch Zugang zu Pornografie und Gewaltspielen bekommen.
In ihrer Befragung thematisiert sie zudem, dass Kinder sich untereinander mit bloßstellenden Nachrichten oder Fotos tyrannisieren. Außerdem sei die Privatsphäre der jungen Benutzer gefährdet. Kinderschänder könnten versuchen, per Handy Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Gefahren für die Gesundheit wegen elektromagnetischer Strahlen gehörten nicht zum Umfang der Befragung, sagte Kommissionssprecher Martin Selmayr.
Riesenumsatz dank junger Handybesitzer
In Großbritannien ist das durchschnittliche Alter, in dem Kinder ihr erstes Mobiltelefon bekommen, auf acht Jahre gesunken. Allein mit Klingeltönen und Spielen für Handys hat die Industrie im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro umgesetzt.
"Studienobjekte" kommen selbst zu Wort
Die EU-Kommission forderte alle Betroffenen auf, sich bis 16. Oktober zu dem Thema zu äußern. Neben Jugendschützern, Eltern- und Verbraucherverbänden, Netzbetreibern, Inhalteanbietern und Geräteherstellern sowie den Regulierungsbehörden dürften auch die Kinder und Jugendlichen selbst Stellung nehmen, sagte Selmayr.
Die ausgefüllte Befragung - das Dokument findest du in der Linkbox - kannst du bis 16. Oktober 2006 per Mail an childsafetymobiles@ec.europa.eu schicken.
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