Mehr Militär
Bush und Maliki wollen mehr Soldaten in Bagdad
Es sollen aber keine neuen Truppen aus den USA in den Irak geschickt werden. Außerhalb Bagdads habe sich die Lage entspannt, so dass Soldaten von dort in die Hauptstadt verlegt werden könnten, sagte Bush bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem irakischen Regierungschef. In der Stadt fallen täglich etwa 100 Menschen Gewalttaten zum Opfer.
Große Militär-Offensive gescheitert
Maliki bezeichnete das Gespräch mit Bush als fruchtbar und umfassend. Beide Seiten seien entschlossen, den Terrorismus zu besiegen. Die USA würden im Kampf gegen die Aufständischen weiter an der Seite des Irak stehen, versicherte Bush dem Gast. Die vor wenigen Wochen groß angekündigte Militär-Offensive war zuvor gescheitert. Trotz massiver Präsenz der Streitkräfte konnten die täglichen Anschläge nicht vermindert oder gar verhindert werden. Doch davon kein Wort: Maliki dankte dem US-Präsidenten und dem amerikanischen Volk für ihre Unterstützung.
Thema Nahost: Mailiki für Waffenruhe - Bush für Israel
Bush und Maliki sprachen auch über die Kämpfe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz. Bush bezeichnete die Aussprache als „freimütig“. Maliki hatte Israels Militärschläge im Südlibanon scharf kritisiert und eine sofortige Waffenruhe gefordert. Die USA betonen dagegen das Selbstverteidigungsrecht Israels, wegen der Entführung zweier ihrer Soldaten und der Bedrohung durch die Hisbollah.
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