Mehr als doppelt so viele Schadensfälle als 2005 verzeichnet die Österreichische Hagelversicherung heuer in Oberösterreich durch Wetterextreme, die mit den langfristigen Klimaveränderungen zu tun haben könnten: „Mehr als eine Million Euro Gesamtschaden richtete Hagel an, vier Millionen Euro entfielen auf Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen durch den besonders schneereichen Winter“, so Chef Kurt Weinberger.
Große Niederschlagsmengen, die sich mit langen Trockenperioden abwechseln, sind nämlich ein Markenzeichen der von der Erderwärmung verursachten Wetterumstellung auch in Oberösterreich. An der Landwirtschaft liege es jedenfalls nicht, dass klimaschädliche Gase im Übermaß unsere Atmosphäre belasten: „Diese Emissionen sind bereits um 11,3 Prozent zurückgegangen, damit ist die Landwirtschaft positiver Vorreiter“, so Stockinger. Das liege zum Beispiel an der Energiewende hin zu nachwachsenden Rohstoffen.
Foto: Bundesheer
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