„Das ganze funktioniert wie ein Spieledownload“, erklärt Bauernfeind. „Man schickt eine SMS mit dem Titel - und sieben Sekunden später ist das Buch da.“
Im Moment hat er 110 Titel auf Lager, doch diese sollen auf über 1000 aufgestockt werden. Dabei will er auch Nachwuchsautoren eine Chance geben, die noch keinen Verlag gefunden haben. Zehn Prozent des Umsatzes gehen nämlich an den Autor.
Der Weg zum Buch ist zwar per SMS gemütlicher, doch das Lesen am Handy erfordert mehr Konzentration und den doppelten Zeitaufwand. „Dafür hat man sein Buch immer dabei: im Bus wie auch abends im Bett“, so Bauernfeind.
Bisher wurden 600 SMS-Bücher verschickt. „Aber es sollen natürlich viel mehr werden“, ist Bauernfeind optimistisch. „Mein Angebot ist noch neu. Später möchte ich einen Umsatz von 150.000 Euro erreichen.“
Foto: Chris Koller
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.